Schriftzug im Kopf

Lesungen & Konzerte

Lesungen & Konzerte

Von Lieb und Leid – Von Gott und Teufel Heinrich Heine – ein Romantikabend – präsentiert von Sibylle Kuhne und dem Akkordeon-Duo EF&ES inkl. eines Menüs in drei Gängen

Sonntag, 29. Januar 2017, 19:00 Uhr

„Heine sagt sehr bissige Sachen, und seine Witze treffen ins Schwarze. Er ist zärtlich, aufmerksam, Heineaufopfernd, in der Liebe romantisch, ja schwach, und eine Frau kann ihn unbegrenzt beherrschen.“ George Sand

Sibylle Kuhne liest Heinrich Heine.

„Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen und leidenschaftlichen Musik.“ Friedrich Nietzsche

Begleitet wird der Abend vom Akkordeon-Duo  Dagmar Severt & Lothar Fischer mit Werken aus der Romantik.

„Heine ist der amüsanteste deutsche Klassiker. Er hat alle Vorzüge eines genialen Journalisten, alle grimmigen Tugenden eines Humoristen. Er ist ein großer Lyriker. Mit dem ganzen Märchenglanz und Traumleben der Romantik blieb er der witzigste Realist der deutschen Literatur.“ Hermann Kesten

Ein romantischer Abend– unterhaltsam, amüsant, tiefsinnig, augenzwinkernd.

 

Das Menü

Vorspeise: Zuckererbsensuppe

Das erste Gericht war: keine Suppe.

Das war schrecklich, besonders für einen wohlerzogenen

Menschen wie ich, der von Jugend auf alle Tage Suppe

gegessen, der sich bis jetzt gar keine Welt denken konnte,

wo nicht des Morgens die Sonne aufgeht und des

Mittags die Suppe aufgetragen wird

(aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski).

Hauptspeise: Frankfurter Schalet – Geschnetzeltes vom Rind mit Linsen, Erbsen und weißen Bohnen, dazu kleine Kartöffelchen

Schalet ist die Himmelspeise,

Die der liebe Herrgott selber

Einst den Moses kochen lehrte,

Auf dem Berge Sinai.

(aus: Romanzero)

Nachspeise: Apfeltörtchen mit Vanillesauce

Apfeltörtchen waren nämlich damals meine Passion

– jetzt ist es die Liebe, Wahrheit, Freyheit …

(aus: Ideen. Das Buch Le Grand)

 

Sibylle Kuhne ist seit ihrem Studium an der  Theaterhochschule Leipzig als Schauspielerin tätig und hat  viele schöne Rollen in ganz Deutschland gespielt.Kuhne sterne

Nach der Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches Wanderleben mit Stationen in Bonn, Hamburg, Stuttgart, München, Hannover, Mainz, Schwäbisch Hall und Berlin.
Gemeinsam mit ihrem Mann, dem 2015 verstorbenen Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 „Theater Haus Birkenried“ gegründet und 2004 die „Siegburger Freilichtspiele“ ins Leben gerufen.

Herausragend ist ihre Gestaltung der Solo-Rollen in  „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn  von Goethe“, „Mathematik der Liebe“, „Meine tolle Scheidung“,  „Oskar und die Dame in Rosa“ und in „Die amerikanische Päpstin“.

Sibylle Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin.

www.sibylle-kuhne.de

Akkordeon-Duo EF&ES: Dagmar Severt und Lothar Fischer musizieren seit Jahren in verschiedenen Orchestern und treten immer häufiger als Akkordeon-Duo auf. Ihr Repertoire reicht von Barockmusik und Klassik über Musette-Walzer, Tango, Filmmusik, Lateinamerikanische Tänze, Swing-Bearbeitungen bis hin zu Schlagern und Evergreens.

Dagmar Severts Wurzeln sind in Norddeutschland, wo sie bereits seit frühester Jugend nicht nur im Orchester, sondern auch mit unterschiedlichen Duo-Partnern musikalisch aktiv war.

Lothar Fischer hat musikalische Erfahrungen bereits in vielen Orchestern Deutschlands gesammelt. Darüber hinaus ist er seit seiner Jugendzeit auch immer wieder solistisch tätig.

Karten nur im Vorverkauf (39,- Euro)Tel./Fax: 0221-5341584

 

„Tango hautnah – In der Wiege der Sinne“, Musik-Lesung mit Dr. Michaela A. Dudley (Nebenraum)

Montag, 30. Januar 2017, 19:00 Uhr

Elanvoll, elegisch und im Banne des Bandoneons gleiten eng umschlungene Silhouetten übers Parkett. Ihre Herzen pochen im Einklang mit dem synkopierten 2/4-Takt. Das kosmopolitische Kolorit von Buenos Aires und Montevideo färbt ihre Seelen.

Tangohautnah1.jpgFachkundig und unterhaltsam widmet sich Michaela Dudley dem Tango rioplatense. Ihre Passagen strotzen vor Wissen und Witz, während sie den Tango unter musikhistorischen, sozialpsychologischen und tanzpädagogischen Gesichtspunkten analysiert. Es entfaltet sich eine spannende Spurensuche nach den weitverzweigten Wurzeln des Weltkulturerbes.

“Ein Werk so vielfältig und feurig wie sein Hauptmotiv, der Tango.” Südkurier

Ein Netz aus detailgetreuen Fakten, spielerischer Sprache und immer wieder eingestreuten Tangotexten … Dudley gelingt dabei eine atmosphärische Dichte, die bisweilen Romanqualitäten entfaltet …” tangokultur.info

Das Buch war 2010 Teil der Ehrenausstellung zum Gastland Argentinien auf der FrankfurterMichaela Buchmesse, und es zählt überdies zur Vorlesungsliteratur an der Uni Potsdam. Auf der internationalen Konferenz Trans-Lati(o)n-Dance an der Uni Hamburg hatte sie bereits 2007 über den Tango und die sexuelle Rollenverteilung referiert.  Als Tangoexpertin erscheint sie außerdem in „Buenos Aires bittet wieder zum Tanz“ in der Neuen Zürcher Zeitung.

Die Autorin, einst als Dr. Michael A. Dudley (Jg. 1961) bekannt, lebt heute als die Mann-zu-Frau-Transsexuelle Michaela. Im Tango-Bereich reüssiert sie als „Transguera“. Sie lebt auf der Nordseeinsel Sylt, liebt Köln, Bella Italia und Buenos Aires. Die Weltbürgerin bezeichnet sich als eine „eingefleischte Veganerin“ und „katholische Atheistin“. Beim Interview im Dom-Radio des Kölner Erzbistums erklärte sie auf eine Gretchen-Frage hin: „Ich bin zum Tango gekommen wie die Jungfrau zum Kinde – nämlich ohne Verhütung!

„Tango hautnah — In der Wiege der Sinne“ – ISBN 978-3-927359-99-4. € 26,80. Verlag Felicitas Hübner GmbH. 384 Seiten, 134 Abbildungen, illustrierte Tanzanleitungen, über 25 Liedtexte, Glossar zur Mundart Lunfardo

www.tango-hautnah.de

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

DerElligh – Irish Folk

Sonntag, 5. Februar 2017, 20:00 Uhr

Die irish-folk-band „DerElligh“ gastiert in Goldmund!

Derelligh1Mit den traditionellen irischen Instrumenten Whistle, Fiddle, Bodhrán, und natürlich mit Gitarre, Akkordeon und vor allem der Stimme bringen die sechs befreundeten Musiker  Irland nach Ehrenfeld.

Mit traditionellen Jigs und Reels, berührenden Liedern und heiterer Moderation begeistern die  fünf Bonner und eine Ehrenfelderin seit fünf Jahren ihr Publikum.

Unverstärkt, aber desto „verstärkter“ in der Wirkung werden sie auch das Goldmund rocken – in Kombination mit feiner Küche ein in jeder Hinsicht garantiert genussvoller Abend!

Christine Albert, Gesang &  Whistle

Dirk Eisenack, Gesang & Akkordeon

Karl-Wilhelm Wilke, Bodhran & Moderation

Saskia Forkert, Fiddle

Sebastian Landwehr, Gesang & Gitarre

Stefan Decker, Whistles & Gitarre

www.derelligh.de

Eintritt frei.

Das Konzert findet im Restaurant statt.

“Ohne Probe ganz nach Obe!” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 13. Februar 2017, 19:00 Uhr

Die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus dem Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.Spontanlesung1

Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten! Auch Selbstverfasstes heißen wir herzlich willkommen.

Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein. Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

Liebe, Lust, Liegenbleiben! Schöne, vergnügliche, böse Texte rund um die Liebe, inkl. eines zweigängigen Menüs (Nebenraum)

Sonntag, 19. Februar 2017, 19:00 Uhr

Poetische Gedanken von Hilde Domin, amüsante Betrachtungen von Heine, zwei herzzerreißende Balladen von Villon und Brecht ein wunderschönes Shakespeare-Sonett, schwere Gedichte von Else Laske Schüler und Gottfried Benn eine trocken-amüsante Liebesgeschichte von Judith Hermann und die wahre Bedeutung von Ramazotti.

‚Vor allem aber ist viel Abwechselung geboten: Den pathetischen Liebesbeschwörungen des Francois Villon –„Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund!“ haucht  Axel Gottschick mit gekonnter Gestik und Mimik ebenso Leben ein wie den zum Teil zynischen Versen Heinrich Heines. ‚Mit viel Liebe zum Detail lässt er Intimität entstehen.’ Kölnische Rundschau vom 18.7.2006

‚Gottschick brachte denn auch einige Klassiker, wie Shakespeares Sonett Nummer 18 :

„Shall I compare thee to a summer’s day?“, dessen elegische Stimmung trefflich mit Brecht/Weills harschem Lied von der enttäuschten Liebe zum „Surabaya-Jonny“ kontrastierten. ‚Aber der Abend ermöglichte auch die Begegnung  mit einigen weitgehend unbekannten Texten, die dem Themenkomplex ganz eigene Aspekte hinzufügten.’ Kölnische Rundschau vom16.6.2006

Zur Lesung servieren wir in den Pausen ein zweigängiges Menü.

Rote-Bete-Suppe

Boeuf bourguignon mit Champignons und Wurzelgemüse, dazu Salzkartoffeln

Axel Gottschick, 1953 in Göttingen geboren, Schauspielautodidakt mit amtlicher Prüfung;an Gottschick1diversen Stadttheatern von Bielefeld bisKonstanz engagiert. Seit 1993 Arbeit alsSprecher für die Rundfunkanstalten der ARD,Aufnahme von Hörbüchern und Arbeiten für das  Fernsehen in Krimireihen wie ‚Mord mit Aussicht’, SOKO Köln oder ‚Wilsberg’. 2003 Eröffnung der Lesebühne im Kulturladen Zollstock in Köln.

Seit 2004 Rezitation von Lyrik und Prosa im Kunstsalon Köln, im Tanzarchiv der SK Stiftung und im Literaturhaus Köln sowie Heinrich Heine Institut Düsseldorf. 2014: Sprecher des Hörbuches ‚Der Löwe erwacht’ von Robert Low bei randomhouse audio.

Karten nur im Vorverkauf (29.- €). Der Preis gilt einschließlich für das Menü.

Reservierungen unter 0221 5341584 oder www.goldmundkoeln.de

Die Lesung findet in der Goldmund-Lounge statt.

Siehe auch: www.kulturladen.zollstock-koeln.de

Ulrich List “KRUMMBÜCHEL und die Baustelle des Lebens” (Nebenraum)

Montag, 20. Februar 2017, 19:00 Uhr

Ulrich List entschied sich im Alter von 60 Jahren, sein Leben neu zu ordnen. Er schrieb sich alles List3mit einem augenzwinkernden Humor von der Seele. Mal nachdenklich, mal humoristisch oder kabarettreif und doch wieder bis in die Wurzeln tiefgehend und teilweise provozierend, was den Leser treffend berührt und zum Nachdenken anregt – manchmal mit ganz neuen Ansätzen.

Er schlüpft in die Rolle des Bauarbeiters Krummbüchel und schaut dabei den Menschen auf den Mund. Krummbüchel teilt kräftig aus. Mal stimmungsvoll, mal sarkastisch, aber am Ende immer liebenswert.

Der Autor schenkt uns neben Krummbüchels Erkenntnissen auch die eine oder andere kölnische Baustelle des Lebens. In „Janz Kölle kapodd“ beschreibt er mit tiefgehender Wehmut seine Geburtsstadt Köln, als sie nach Kriegsende in Trümmern und Schutt lag und was aus ihr geworden ist, um uns gleich darauf mit dem Liebesgedicht „Ich kann nit für dich friere“ in melancholische Welten zu entführen.

Ich Bin

Ich bin der, den du in mir siehst,

und ich bin der, vor dem du fliehst.

Ich bin der, den du in der Nacht geliebt,

und der, der dich tags nach unten zieht.

Ich bin der, der überhaupt nicht versteht,

und ich bin der, der für dich durchs Feuer geht.

Ich bin der, der mit dir fröhlich lacht,

und auch der, der alles kaputt gemacht.

Ich bin der Größte aller Zeiten,

und auch der mit den meisten Pleiten.

Ich bin der Spiegel, den du zerschlägst,

weil du das Bild darin nicht erträgst.

Ich bin banal, mal mit tieferem Sinn.

Kurz gesagt: Ich bin der, der ich bin.

 

Die Lesung findet in der Lounge statt, der Eintritt ist frei

Hardcover-ISBN: 978-3-944607-18-4
auch als eBook erhältlich

Bob Dylan Konzert mit der Band Crossroads

Sonntag, 5. März 2017, 20:00 Uhr

CrossroadsSiegfried Kuttner (voc, git, harp)

Karl-Heinz Nicolli (git)

Willi Farnung (b)

Sprecherin Karin Feuerstein-Praßer

Crossroads bietet erdigen, mit Akustikgitarren zelebrierten Rhythm and Blues, der vor allem Eric Clapton und Bob Dylan verpflichtet ist. Die gute alte Zeit erwacht zu neuem Leben und vermag lebendig wie eh die Zuhörer  mitzureißen und zu begeistern. Dabei wechseln sich biographische Texte mit den Songs ab.

Seit den 1960er Jahren hat Bob Dylan die Entwicklung der Popmusik maßgeblich beeinflusst und mit seinen poetischen Texten die Aufmerksamkeit auf den Inhalt der Songs gelenkt. Jetzt wurde er als erster Popmusiker mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Wir gratulieren mit viel Dylan-Musik und einem Blick auf eine einzigartige Karriere.

http://crossroads-koeln.jimdo.com/

Der Eintritt ist frei, das Konzert findet im Restaurant statt.

DER GEIST KANN NICHT IM TROCKENEN WOHNEN, vom Rebensaft und anderen Genüssen – augenzwinkernd, frivol und lebensfroh – mit einem zweigängigen Menü

Sonntag, 12. März 2017, 19:00 Uhr

Es liest Sibylle KuhneKuhne3

Die „fesselnde Erzählerin … förderte allerhand Zwischenmenschliches, Lüsternes und Freches zu Tage. …

Man wollte nicht genug bekommen vom grundehrlichen Optimismus der Akteurin und dem Glühen in ihren Augen, mit dem sie jedem Wort eine fesselnde Innigkeit verlieh. … Dabei durfte auch viel gelacht werden. …

Herrlich komisch ist die Geschichte vom Studiosus Döppe, der vergeblich seine Liebe zum Alkohol vor der Vermieterin zu verbergen sucht.

Das wurde ebenso bildhaft von Kuhne dargestellt wie ihre Erzählung über die alte Frau, die trotz ihrer bitteren Armut nicht auf den Wein verzichten will, den sie aus altem Brot, Wasser und Hefe herstellt. …

Höhepunkt indes war Uhlands ‚Aus der Traube in die Tonne‘, das Kuhne derart lebendig interpretiert, dass einem sogleich der Sinn nach einem Glas Wein steht.“  (Rhein-Sieg Rundschau)

Zwei-Gänge-Menü

Linsensuppe mit Tamarindensaft

Rindfleischtajine mit Trauben, Datteln und Süßkartoffeln

Sibylle Kuhne  hat an der Theaterhochschule Leipzig  Schauspiel studiert und viele schöne Rollen in ganz Deutschland gespielt.  Nach der Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein  berufliches Wanderleben von Hamburg bis München, bis der Kölner Raum zum  Lebensmittelpunkt wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem 2015 verstorbenen  Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 Theater Haus Birkenried  gegründet und 2004 die Siegburger Freilichtspiele ins Leben gerufen.  Herausragend ist ihre Gestaltung von Solo -Rollen wie in „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, „Oskar und die Dame in Rosa“ oder in „Die amerikanische Päpstin“. 2003 Theaterpreis der Stadt Köln für „Das Fest“ (Ensemble).  Sibylle Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin.  Der Gestaltung musikalisch-literarischer Programme gilt ihre besondere Liebe.

www.sibylle-kuhne.de, www.goldmundkoeln.de

Karten nur im Vorverkauf, 29,- Euro,, Tel. Reservierung: 0221/5341584, die Veranstaltung findet in der Lounge statt.

“Ohne Probe ganz nach Obe!” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 13. März 2017, 19:00 Uhr

Der Schauspieler Michael Baute und ein Gastleser tragen vor: spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus demSpontanlesung1 Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.

Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten! Auch Selbstverfasstes heißen wir ausdrücklich willkommen.

Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein. Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

Einen Beitrag des Kölner Stadtanzeigers zur Spontanlesung finden Sie bei

http://www.ksta.de/koeln/ehrenfeld/caf%C3%A9-goldmund-in-koeln-schauspieler-rezitieren-texte—vom-gedicht-bis-zur-speisekarte-25485242

 

Hilfe für die „arme Welt“ / kommt schon lang aus Ehrenfeld. Die Hilfsorganistion „Cap Anamur, Deutsche Notärzte e.V.“ Ein Vortrag von Dr. Werner Strahl (Nebenraum)

Montag, 27. März 2017, 19:00 Uhr

CapAnamurLogo_finalSeit 38 Jahren leistet die in Köln beheimatete humanitäre Hilfsorganistion „Cap Anamur, Deutsche Notärzte e.V.“ medizinische Hilfe im weitesten Sinne in vielen Konflikt- und Katstrophengebieten der Welt.

Ihr Vorstandsvorsitzender, der Kinderarzt Dr. Werner Strahl stellt die Arbeit des kleinen Vereins und seiner vielen freiwilligen Mitarbeiter in den aktuellen Projekten mit eindrucksvollen Bildern dar und nimmt kritisch Stellung zu Fehlentwicklungen in Politik, Entwicklungshilfe sowie unserem Reichtum.

Er kommt gerade aus Sierra Leone zurück, wo der Kampf gegen Ebola für’s Erste gewonnen wurde. Weitere Themen werden sein, wenn sich nicht noch neue Katastrophen ereignen: Afghanistan, Syrien, Sudan, Zentralafrika und Somaliland.

Zu Mitdenken, Diskussion und eventueller Mithilfe lädt  Strahl herzlich ein, zumal das Büro von Cap Anamur in der Thebäerstraße so nah und leicht zu erreichen ist.

Wir folgen einem Wahlspruch des kürzlich verstorbenen Gründers unseres kleinen, patenten Vereins Rupert Neudeck, der mit Erich Kästner erklärt: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“  und seinem eigenen Bekenntnis: „Ich will nie mehr feige sein“.

Seien Sie also mutig und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung bei Vortrag und Diskussion.

Die Veranstaltung findet in der Lounge statt.