Schriftzug im Kopf

Lesungen & Konzerte

Lesungen & Konzerte

DIE STERNE VOM HIMMEL – STARKE FRAUEN

Sonntag, 11. September 2016, 19:00 Uhr

Alle Wege sind offen, grenzenlos in der Phantasie.

„Mein Kopf ist so toll, mein Herz ist so voll!“

Ein Programm über die Kraft der Frauen und den Mut zur Veränderung, mit Texten von Maxie Wander, Elly Beinhorn und Thekla Lingen.

Sibylle Kuhne nähert sich dem Thema mit Texten außergewöhnlicher Frauen, hoch emotionaler Dichterinnen. Sie preist die Liebe, sucht nach dem Zauberwort und findet Antwort in den Lebensgeschichten starker Frauen.

Schonungslos offen und mit oft ironischer Rückschau erzählen Frauen aus ihrem Leben.

Maxie Wanders Tonbandprotokolle aus ihrem Kultbuch der Siebziger Jahre „Guten Morgen, du Schöne“ sind von verblüffender und berührender Aktualität. Wir erleben das sich Fremdwerden und die bedingungslose Liebe.

„Kein Toter ist so tief begraben wie eine erloschene Leidenschaft.“ (Maxie Wander)

Elly Beinhorn, die berühmteste Flugpionierin der Zwanziger Jahre, war eine der wagemutigsten Frauen, die gegen alle Widerstände ihre Träume verwirklicht hat. Sie macht uns mit ihrem Weg, den sie so konsequent gegangen ist, noch heute Mut, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Schauspielerin Thekla Lingen schließlich hat Schmerz und Euphorie ihrer Liebe total ausgelebt und ruft uns zu „Lebe dein Leben – fürchte dich nicht!“.

Zur Lesung servieren wir in den Pausen ein zweigängiges Menü:

Möhren-Ingwer-Suppe

Lachstranche mit Fenchel-Estragon-Sauce und rotem- und Basmatireis

 

Sibylle Kuhne ist seit ihrem Studium an der Theaterhochschule Leipzig als Schauspielerin tätig undKuhne sterne hat viele schöne Rollen in ganz Deutschland gespielt. Nach der Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches Wanderleben mit Stationen in Bonn, Hamburg, Stuttgart, München, Hannover, Mainz, Schwäbisch Hall und Berlin

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 „Theater Haus Birkenried“ gegründet und 2004 die „Siegburger Freilichtspiele“ ins Leben gerufen, die 2010 mit „Jedermann“ beendet wurden.

2003 Theaterpreis der Stadt Köln für „Das Fest“ (Ensemble). Herausragend ist ihre Gestaltung der Solo-Rollen in „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, „Mathematik der Liebe“, „Meine tolle Scheidung“, „Oskar und die Dame in Rosa“, „Die amerikanische Päpstin“. Sibylle Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin.

www.sibylle-kuhne.de

Karten 28.- € Der Preis gilt einschließlich für das Menü.

Veranstaltungsort: Lounge

Reservierungen unter 0221 5341584

Schellack – die Worte brechen (Lesung in der Lounge)

Montag, 12. September 2016, 19:00 Uhr

Schellack  - die neue Essenz aus dem Rheinland, gereift, performativ und sinnlich

Karin Posth, Ingeborg Brenne-Markner, Adrienne Brehmer ,Viola Michely

Geschichten, Kurzprosa, Miniaturen, Gedichte- Spannungsreich im Wechsel mit interaktiven und experimentellen Einlagen

Foto-Schellack-farbigMenschenleben ziehen vorbei 

 Sehnsucht,

Liebe, Tod und Drama

Wie etwas verloren geht

und sich wieder einstellt

Porträts von Orten und

                                                                                aller Arten Zeitsorten

Adrienne Brehmer, * 1968 in Koblenz, aufgewachsen in Bonn. Stationen New York und WDR. Freie Schriftstellerin und Buchschaffende. Lebt in Köln, www.adrienne-brehmer.de

Ein Zittern über den Sinnen und Perlenblüten

auf der Haut. Gedanken in zarten

Bewegungen erst, dann sich verlierend im

violetten Tau. Ein Versteck wo auch immer

und der frühe Morgen über all dem. Blasse

Lichtflecken im nassen Gras, tänzelnd, die

Lerchen zum Ruf auffordernd. Du und ich.

Verzweigt unter dem großen Himmel, hell

und samtig, das Geheimnis für sich behaltend

 

Ingeborg Brenne-Markner, * 1949 in Menden/Sauerland, Germanistin. Studium der Germanistik, Altphilologie, Philosophie und Pädagogik in Bonn. Studium des kreativen Schreibens. Studium des lyrischen Schreibens. Seit 1989 in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 2005 Schriftstellerin. Lebt in Bonn.

metamorphose

zwischen den zeilen

warten die wörter

auf ihre metamorphose

mutieren zu fremdlingen

geben mir unbekümmert

den laufpass

 

Viola Michely, * 1965 in Stolzenau, Kunsthistorikerin. Promotion über den amerikanischen Künstler James Lee Byars (Bochum). Ausstellungen: Briefe an Joseph Beuys (Moyland, Kassel, Antwerpen) und Irre ist weiblich (Heidelberg, Gent). Videoprojekt Köln im Spiegel von Stari Most zusammen mit Benita Joswig (Mostar, Köln, Frankfurt). Seit 2003 Lehrerin für Kunst und Praktische Philosophie sowie in der Lehramtsausbildung für das Fach Kunst tätig. Künstlerin und Schriftstellerin. Lebt in Köln.

Er war kein großer Mann. Graue kurze Haare.

Dicke Arbeiterboots. Er stand. Alle anderen

saßen. Im Gerichtssaal war es still, sehr still.

Obwohl er etwas tat, was man nicht tut an

einem solchen Ort. Er stand, zog sein Hemd

aus der Hose, ein gewöhnliches, kariertes,

begann es aufzuknöpfen, von unten, verhedderte

sich, verlor die Geduld, riss es hoch und …

 

Karin Posth, *1945 in Marienbad, lebt seit 1966 in Köln. Übersetzerin und Versicherungsfachwirtin. Von 2010 bis 2011 Fernstudiengang der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte: Das lyrische Schreiben. Im September 2013 erschien ihr erster Gedichtband DER HIMMEL IST KEIN GESCHENK, St. Wolfgang, Edition Art Science.

am morgen hat der himmel die schleusen

geöffnet. das pflaster der altstadt ertrinkt.

die decke vom laubengang wirft falten:

der feine stuck, das kostbare muster. ihr

buongiorno rollt mir als seichte welle

entgegen …

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

TOTE HABEN KEIN ZAHNWEH (Lesung in der Lounge)

Montag, 26. September 2016, 19:00 Uhr

Eine Mords-Theater -Lesung zu Deutschlands erstem Zahnarztkrimi.

Atmen Sie einmal tief ein und aus     ……entspannen Sie sich – gehen Sie auf eine kleine innere Reise – auf eine Reise in die Welt Ihrer Vorstellungskraft!Isabella Tote haben kein Zahnweh

Stellen Sie Sich vor …  

Sie sitzen beim Zahnarzt und etwas stimmt hier einfach nicht … …

Sie besuchen Ihre neuen Nachbarn und öffnen die falsche Tür … …

Sie treffen in Ihrem Lieblingsrestaurant auf die Mördermitzi …

Eine Reise in die dunklen Ecken der menschlichen Seele, gespickt mit Nervenkitzel und jeder Menge Humor. Isabella Archan bietet exklusive Ausschnitte aus ihrem Kriminalroman »Tote haben kein Zahnweh«.

 

 

Dr. Leocardia Kardiff, Zahnärztin mit Spritzenphobie, wird in den Mord an einer betuchten Witwe verwickelt. Von Neugier und Gerechtigkeitssinn getrieben, macht sie sich auf die Suche nach dem Täter – und gerät nicht nur mit Hauptkommissar Jakob Zimmer, Ermittler mit Zahnschmerzen, in Konflikt, sondern auch in Lebensgefahr. Denn der Mörder hat sie bereits im Visier …

Eine rasant-amüsante Mörderjagd, eine charmant-chaotische Ermittlerin, ein herrlich schräger Zahnarzt-Krimi!

Pressestimmen

 “Spannend, ironisch, gut gespielt und erzählt…  Isabella Archans Auftritt sorgt im ausverkauften Saal für den perfekten Krimiabend und macht Lust auf mehr” ( Rheinische Post).

“Die Zuschauer sind völlig gebannt. Lachen und  zittern sich durch den spannend-vergnüglichen  Abend” (Kölner Wochenspiegel)

Stimmen aus dem Buchhandel

“Isabella Archan ist eine Wucht, innerhalb von Sekunden hat sie das Publikum im Griff. Es gab keine Minute Langeweile, eine großartige Vorstellung zwischen Lachen und Gruseln!”( Susanne Weiß-Margis // Klarenbach Buchhandlung)

“Wenn Sie diese markante Grazerin mit Liebe zu Köln und aberwitzigen Krimis buchen, haben Sie garantiert einen tollen, abwechslungsreichen Abend mit viel Esprit und Humor.” (Brigitte Drees // Buchhandlung Köhl)

Isabella Archan 

Nach vielen Jahren als Schauspielerin an Staats- und Stadttheatern in Österreich, der Schweiz und Deutschland, lebt Isabella Archan derzeit freiberuflich in Köln.  Hier beginnt auch ihre ArchanLaufbahn als Autorin.  Mehrere Kurzkrimis und Theaterstücke wurden bereits veröffentlicht.  Ihre ersten Kriminalromane ‚Helene geht baden’ und ‚Marie spiegelt sich’ sind im Conte Verlag erschienen. Neben eigenen Soloabenden ist die gebürtige Grazerin immer wieder im TV zu sehen, u.a. im Kölner Tatort, in der Lindenstrasse und der Serie ‚Diese Kaminskis’.  Aktuell: Januar 2016 ‚Tote haben kein Zahnweh’ im Emons Verlag

www.isabella-archan.de    

Isabella Archan TOTE HABEN KEIN ZAHNWEH Kriminalroman Broschur, 368 Seiten,  ISBN 978-3-95451-776-3 E D 11,90/E A 12,30 Auch als eBook erhältlich Ab 28.01.2016 im Handel

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

“Ohne Probe ganz nach Obe!” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 17. Oktober 2016, 19:00 Uhr

Die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus demSpontanlesung1 Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.

Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten! Auch Selbstverfasstes heißen wir ausdrücklich willkommen.

Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein. Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

 

Werner Rügemer: “Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet” (Lesung in der Lounge)

Dienstag, 25. Oktober 2016, 20:00 Uhr

Transatlantische Sittenbilder aus Politik und Wirtschaft, Geschichte und Kultur

Aus der Vielfalt seiner Veröffentlichungen, die ihm nebenbei auch drei Dutzend rügemerGerichtsverfahren einbrachten, fasst Werner Rügemer hier eine Auswahl mit politsatirischen Texten aus seinem im August 2016 erscheinenden Sammelband zusammen.

Dabei geht es nicht nur um die großen Fragen im transatlantischen Verhältnis, sondern auch darum, was sich in Städten, Kirchen, Unternehmen, Finanz-Oasen, Straßen, Gerichtssälen, Verwaltungen, Redaktionen tut – oder im Kunst-, Musik- und Literaturbetrieb.

Manches aus der verleugneten Geschichte der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland, der Vereinigten Staaten von Amerika und das Eine oder Andere auch aus Köln, des Autors zufälliger Heimatstadt, kommt darin ans Licht.

Sein Buch versteht Rügemer als Kontrapunkt gegen professionelle Vergessensproduktion und machtgestützte Desinformation. Diesen Vorgeschichten der Gegenwart geht es auch um die Gestaltung künftiger Entwicklungen. »Sie sollen wunde Punkte einer Herrschaft erkennen lassen, der die Zukunft des sich befreienden Teils der Menschheit nicht überlassen werden darf«, so der Autor.

Werner Rügemer, Dr. phil., *1941, Publizist, Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln, Autor viel beachteter Bücher. www.werner-ruegemer.de

Die Lesung findet im Rahmen der zum zweiten Mal stattfindenden “Kölner Literaturtage” der Kölner Sektion des Verbandes der deutschen Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) statt.

Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsraum: Lounge.

O horrible! Most horrible! Poe & Co. mit Frank Meyer und einem dreigängigen Menü

Montag, 31. Oktober 2016, 19:00 Uhr

Halloween1Frank Meyer liest Geschichten zum Schaudern von Edgar Allen Poe und Heine bis zur Gegenwart

„Das Schaudern ist des Menschen bestes Teil“ sagt Goethe, von ihm „ergriffen, fühlt er tief das Ungeheure.“ Und wenn wer glaubt, Gespenster, Spuk und blutiges Grauen seien als Requisiten der gothic novel mit der Romantik vergangen, denn irrt sich der. Sie sehen nur anders aus in unserer aufgeklärten schönen Welt von heute ……

Wenn Sie von HALLOWEEN am 31. Oktober mehr erwarten als albernes Kürbis-Gruseln, dann gilt: Bei uns liegen Sie richtig!

 

Menüfolge

Erste Erscheinung: Vom Charme des Grauens & seiner Geschichte(n)) samt einem nächtlichen Erlebnis von Heine & Dr. Aschers Glauben an die Vernunft
Rote-Bete-Suppe nach polnischem Rezept à la Dracula

Zweite Erscheinung: Vom Schrecken der Liebe  & einem einsichtigen Hausgeist, nebst kleiner Gespenster-Typologie & den politischen Hintergründen des Tischrückens
Kürbisgulasch vom Rind à la Canterville mit Röstkartoffeln und Äpfelchen

Dritte Erscheinung: Vom Augenschein, den Abgründen des Herzens & der Tierliebe, oder: Zombies sind nichts dagegen.
Brownie à la Romero

Letzte Erscheinung: Late Night News, Vamps & Lyrics

Frank Meyer lebt als freier Schauspieler, Sprecher und Autor in Köln. Nach seiner Ausbildung in Pantomime, Schauspiel, Stimme und seinem Studium der Philosophie, Literatur-, Theater- und Sprachwissenschaft begann er als Hörspielsprecher, war 11 Jahre Mitglied des Pantomimentheaters Kefka Köln (Milan Sladek), Ko-Direktor des Internationalen Gaukler-Festivals und Dozent an der Folkwang Hochschule in Essen. Er wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Literatur-Theaterpreis

Eintritt 38,- Euro, Reservierungen: 0221/5341584 oder per mail.

„Glück ist Liebe. Nichts anderes.“ Auf dem Wege mit Hermann Hesse (Nebenraum)

Sonntag, 6. November 2016, 19:00 Uhr

„Das Paradoxe muss immer wieder gewagt, das an sich Unmögliche muss immer wieder neu unternommen werden.“Hesse

Sibylle Kuhne präsentiert Lyrik und Prosa von Hermann Hesse wie „Stufen“, „In Sand geschrieben“ oder die humorige Meistererzählung „Autorenabend“, in der Hesse mit viel Selbstironie eine wahre Begebenheit schildert.

Hermann Hesses Lyrik ist von sehnsuchtsvoller Tiefe und sprachlicher Schönheit, die zeitlos scheint. In seinem Werk verbinden sich Tradition und Moderne. Nach wie vor übt er auf jede neue Generation eine große Faszination und Anziehungskraft aus.
Freuen Sie sich auf ein Programm mit vielen Facetten, Tiefgang und heiterer Weltbetrachtung.

Zur Lesung servieren wir in den Pausen ein zweigängiges Menü.

Kürbis-Orangen-Suppe

Zürcher Geschnetzeltes (sautiertes Kalbsragout mit Champignons in Rahmsauce) mit Berner Rösti

Sibylle Kuhne ist seit ihrem Schauspielstudium in Leipzig als  Schauspielerin und Sprecherin in ganz Deutschland tätig. Zusammen mit ihrem Mann, dem Schauspieler und  Regisseur Jörg KuhneKaehler, gründete sie das Theater Haus Birkenried und war Mitgestalterin der Siegburger Freilichtspiele.  In Köln spielte sie in der preisgekrönten Inszenierung  „Das Fest“. Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin.  Ihre besondere Liebe gilt der Gestaltung literarisch-musikalischer Programme.

www.sibylle-kuhne.de

Presse:

„…vermochte die Schauspielerin Sibylle Kuhne  mit Sprache und Gestik packend Leben zu verleihen.  Gedichte, wie „Reiselied“ oder „Manchmal“ trug sie mit Charme und stetem Kontakt zum Publikum vor.  Und die Erzählungen gestaltete sie spannend und so mitreißend, dass sich eine Bilderwelt erschloss und sich  das Publikum nach der Veranstaltung noch über Geschichten, wie den meisterlichen selbstironischen „Autorenabend“, köstlich amüsierte oder sich mit  den Inhalten des philosophischen Märchens „Vogel“  und der Erzählung „Sonate“ auseinandersetzte.“  (Bad Orb 2012)

Karte 28.- €

Der Preis gilt einschließlich für das Menü.

Reservierungen unter 0221 5341584 oder www.goldmundkoeln.de

Wann singt ein Jude?
Multimediales Programm über das Sprechende der jüdischen Musik (in der Lounge)

Montag, 7. November 2016, 19:00 Uhr

Sprache und Musik liegen in der jiddischen Kultur nah, ja untrennbar zusammen. Das Volk des Buches ist auch ein Volk des Klanges, des Gesanges und des Tanzens. Wer so ausdauernd nach brinkmann2den ersten und den letzten Dingen fragt, kommt am nicht Sagbaren nicht vorbei.

Ob Sprache, ob Klezmermusik, jiddische Lieder und Tanz, ob kantorales Gebet oder jiddischer Witz – durch alle Medien hindurch pulst ein starker Ausdruckswillen, der diese Kultur so rätselhaft und anziehend macht.

Die Musikalität der Sprache, das Sprechende der Musik: dieser Verflochtenheit widmet der bekannte Bonner Klezmermusiker Georg Brinkmann sein Programm.

Große Autoren wie Itzik Manger, Avrom Sutzkever, Manes Sperber und Friedrich Torberg werden zum Zeugen genommen – und natürlich viel Musik: kantoraler Gesang, Klezmerklänge, jiddische Lieder und Nigunim, bei denen die Zuhörer auch aktiv die Beredtheit der Musik erfahren, die Fülle der jiddischen Kultur – und ihren Witz!

Georg Brinkmann, Klarinetten, Gesang und Tanzanleitung, hat sich durch vielfältige Projekte einen  Ruf als stilistisch wandlungsfähiger Musiker erarbeitet.   Die von ihm gegründete Klezmergruppe „huljet“ erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Fürth und bereiste Russland und Israel.   Die Junge Philharmonie Erlangen engagierte ihn als klassischen Solisten auf ihrer  Polenreise.   Als improvisierender Begleiter von Geschichten- und Märchenerzählern lud ihn das  Goethe-Institut in die USA und Kanada ein. Als Bühnenmusiker oder Komponist  arbeitete er für verschiedene deutsche Theater und spielt im Erzähltheater „Abenteuer aus der Hosentasche“. Er ist Gründer des Klezmerduos „nu“ und der „Intercontinental Klezmer  Band“. Außerdem spielte er im „Vasage Klezmer Trio“, dem Duo „knakl“, dem „modern Klezmer quartet“ und gastierte bei „Budowitz“ (USA/HU), der „Amsterdam Shtetl Band“ (NL), der „global shtetl Band“ und dem „Duo Wajlu“.   Konzertreisen führten ihn nach Australien, Holland, die Schweiz, Dänemark, Russland, die Ukraine und die USA.  Als Dozenten engagierten ihn der „Yiddish Summer Weimar“, das „Internationale Klezmerfestival Fürth“, das „Jiddisch Festival Leeuwarden“, die „Klezmer- und Balkantage Burg Fürsteneck“ und die Klezmertreffs im BIS Mönchengladbach und an der Musikschule Bonn.   Er initiierte den Bonner Klezmertanzball und ist künstlerischer Leiter der Bonner Klezmertage. Darüberhinaus hält er Vorträge und hat ein erfolgreiches Kinderprogramm über Klezmermusik entwickelt.  Georg Brinkmann lebt als Musiker, Musiktherapeut und Lehrer in Bonn.

www.georgbrinkmann.de

Das Programm wird in der Lounge präsentiert. Der Eintritt ist frei

Ein Abend mit Duo Talk, Meike van Bebber (Vocals) und Daniel Goldkuhle (Guitars)

Sonntag, 13. November 2016, 20:00 Uhr

Mit  ihren Eigenkompositionen und liebevoll gestalteten Arrangements allseits bekannter und beliebter Jazz- und Popsongs zum Thema Beziehungskisten und Familienangelegenheiten werden Duotalk3Ihnen Meike van Bebber (Vocals) und Daniel Goldkuhle (Guitars) den Abend versüßen.

Die Besetzung Gitarre und Gesang bietet den beiden Musikern den perfekten Rahmen für außergewöhnliches und intimes Zusammenspiel auf höchstem Niveau, aber überzeugen Sie sich einfach selbst…

Meike van Bebber erhielt ihren ersten Oboenunterricht im Alter von neun Jahren und absolvierte ihr Musikstudium mit dem Hauptfach Oboe an der Hochschule für Musik Köln. Neben ihrer Tätigkeit im klassischen Bereich als Solistin und Orchestermusikerin packte sie schon früh die Begeisterung für den Jazz. Mit der Oboe in diesem Sektor weniger ambitioniert, etablierte sich Meike van Bebber in zahlreichen Formationen als Jazzsängerin.

Der Duobesetzung mit Gitarre gehört ihre ganz besondere Leidenschaft, denn sie bietet den perfekten intimen Rahmen für ihre feinsinnigen Interpretationen von alten und neuen Lieblingssongs. Meike van Bebber lebt und arbeitet als freischaffende Oboistin, Sängerin und Dozentin in Köln.

Daniel Goldkuhle fing im Alter von 10 Jahren an klassische Gitarre zu spielen. Mit 15 Jahren wechselte er zur elektrischen Gitarre und spielte in zahlreichen lokalen Rock-, Pop- und Funkbands.

Im Jahre 2001 nahm er sein Studium der Jazzgitarre am Conservatorium van Amsterdam auf, dass er 2005 mit einem Bachelor of Music erfolgreich abschloss.

Während seiner Zeit in Amsterdam war Daniel Goldkuhle Mitglied verschiedener Jazzprojekte, verbunden mit umfangreicher Konzerttätigkeit und diversen CD Aufnahmen. Seit 2006 lebt der freischaffende Musiker in Köln mit Engagements in Funk und Fernsehen.

Mit seinem Duo „Duotalk“ mit der Kölner Sängerin Meike van Bebber wurde er beim internationalen Duowettbewerb „Voice and Guitar“ 2006 und 2010 ins Finale gewählt.

Der Eintritt ist frei. Das Konzert findet im Restaurant statt.

“Ohne Probe ganz nach Obe!” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 21. November 2016, 19:00 Uhr

Die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus dem Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.Spontanlesung1

Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten! Auch Selbstverfasstes heißen wir ausdrücklich willkommen.

Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein. Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.