Schriftzug im Kopf

Lesungen & Konzerte

Lesungen & Konzerte

Ohne Probe ganz nach Obe! ” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 8. Januar 2018, 19:00 Uhr

Die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus dem Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.

Spontanlesung2017
Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten! 

Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein.  Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Der Eintritt ist frei. Die Lesung findet in der Lounge statt.

Lesung mit Erasmus Schöfer: “Ein Frühling irrer Hoffnung” (Nebenraum)

Montag, 15. Januar 2018, 19:00 Uhr

Erasmus Schöfer liest aus dem ersten Band der Tetralogie  “Kinder des Sisyfos”schöfer3

Jahr 1968: Viktor Bliss, Münchner Universitätsdozent und Lena Bliss, Gewandmeisterin an den Kammerspielen, werden aus ihrer bürgerlichen Genügsamkeit gerissen. 1968: das bedeutet, Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg, Unruhen nach dem Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke und die bevorstehende Verabschiedung der Notstandsgesetze. Frauenemanzipation, sexuelle Befreiung und Sturz der Autoritäten, all das hinterlässt auch in der persönlichen Beziehung von Lena und Viktor Bliss seine Spuren.

Die Besetzung der Druckerei des Springer-Konzerns und der Streik an den Kammerspielen, an dem Therese Giehse, Peter Stein, Bruno Ganz und Edith Clever beteiligt sind, führen für sie zu einem weiteren dramatischen Höhepunkt.

Auch in der Sprache dieses Romans werden Aufbruch und Experiment sichtbar. Erasmus Schöfers auf vier Bände angelegtes Werk »Die Kinder des Sisyfos« erzählt facettenreich und spannend den Lebensweg von Viktor Bliss und seinen Weggefährten zwischen 1968 und 1990.

Schöfer schreibt nicht aus der Perspektive und Distanz von heute, sondern aus der Sicht der damals handelnden Personen: über ihre Versuche und Wagnisse, ihre Hoffnungen und Erfolge, ihre Selbsttäuschungen und Niederlagen.schöfer2

Die Geschichte der Linken dieses Landes zwischen 1968 und 1990 wird so von einem ihrer Zeitgenossen bewahrt. »Ein Frühling irrer Hoffnung« ist der erste in sich abgeschlossene Roman dieses vierteiligen Werkes.

“Die Roman-Tetralogie ´Die Kinder des Sisyfos` ist als literarisches und historisches Dokument in seiner Art einmalig”, so die Überzeugung der Gründungsinitiatorin des Freundeskreis Erasmus Schöfer Marianne Walz. “Es beschreibt in lebendiger Weise die Visionen und die Anstrengungen der Menschen, die in den Jahren zwischen 1968 und 1989 in der BRD für Frieden und soziale Gerechtigkeit, für eine ökologische Wirtschaft und die Freiheitsrechte der Bürger eintreten und einen wesentlichen Abschnitt deutscher Geschichte in diesem Sinne mitgestalten.”

Mehr über Erasmus Schöfer:

www.dittrich-verlag.de

www.erasmusschoefer.de

Eintritt frei (Nebenraum)

Peak and Valley & Max Scheer – Folk, Singer-Songwriter, Pop

Sonntag, 21. Januar 2018, 20:00 Uhr

Daniel Gentile (git, voc)Peak1

Simon Ritter (keys, voc)

Jonas Heider (perc, voc)

www.peakandvalley.de

 

Peak and Valley spielt Musik mit Herzschlag und Seele. Der Klang ist warm, vielschichtig und farbig — und vor allem eins: natürlich.

Irgendwo zwischen Folk, Singer-Songwriter und Pop haben die drei Kölner ihren eigenen Sound gefunden. Die Songs lassen Akustikgitarre und Percussion mit Piano und mehrstimmigem Gesang verschmelzen und spannen dabei aber ihre ganze eigene Klangwelt auf.

Seit 2013 ist das Trio live in ganz Deutschland unterwegs. Wo sie hinkommen, treffen sie auf offene, aufmerksame Ohren — und auf ein Publikum, das überrascht ist, wie dicht der Sound der Band ist. 2015 erschein ihre zweite EP „All that picks you up“.

Vor 10 Jahren aus Berlin nach Bonn umgesiedelt ist Max Scheer ein passionierter Gitarrist, Sänger und Songschreiber, der Künstler wie Matt Andersen, Bruce Springsteen, Aaron Lewis oder Black Stone Cherry zu seinen Vorbildern zählt.

Er lädt seine Hörer ein am Leben, an der Liebe und am Erwachsenwerden teilzuhaben und erzählt dabei von Sehnsucht, Verlusten und Erreichtem.

peak3Sein authentischer Auftritt gepaart mit seiner gefühlvollen Stimme erwecken seine Songs für den Moment zum Leben.

Als Frontmann der Bonner Rockband „April 21st“ war er mehrere Jahre lang auf zahlreichen Bühnen in Deutschland unterwegs und ist als Sänger und Gitarrist auf der 2011 veröffentlichten Debut-CD zu hören.

Seit 2016 arbeitet er verstärkt an seinem Soloprojekt und schafft sich mit Auftritten im Köln/Bonner Raum einen Namen. Im Herbst 2017 veröffentlicht er seine erste EP „Leave The Light On“, und arbeitet aktuell an seinem Album mit dem Anspruch seine Musik zu leben wie sein Leben. Ohne Schnörkel und geradeheraus

Das Konzert findet in Restaurant statt. Der Eintritt ist frei.

Heinrich Heine – ein literarisch-musikalischer Romantikabend mit einem dreigängigen Menü

Sonntag, 28. Januar 2018, 19:00 Uhr

präsentiert von Sibylle KuhneKuhne2018

„Heine sagt sehr bissige Sachen, und seine Witze treffen ins Schwarze. Er ist zärtlich, aufmerksam, aufopfernd, in der Liebe romantisch, ja schwach, und eine Frau kann ihn unbegrenzt beherrschen.“ George Sand

„Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen und leidenschaftlichen Musik.“ Friedrich Nietzsche

„Heine ist der amüsanteste deutsche Klassiker. Er hat alle Vorzüge eines genialen Journalisten, alle grimmigen Tugenden eines Humoristen. Er ist ein großer Lyriker. Mit dem ganzen Märchenglanz und Traumleben der Romantik blieb er der witzigste Realist der deutschen Literatur.“ Hermann Kesten

Ein romantischer Abend– unterhaltsam, amüsant, tiefsinnig, augenzwinkernd.

Begleitet wird die Lesung vom Akkordeon-Duo Dagmar Severt & Lothar Fischer mit Werken aus der Romantik.

Dazu servieren wir ein dreigängiges Menü:

Zuckererbsensuppe

Das erste Gericht war: keine Suppe. Das war schrecklich, besonders für einen wohlerzogenen Menschen wie ich, der von Jugend auf alle Tage Suppe gegessen, der sich bis jetzt gar keine Welt denken konnte, wo nicht des Morgens die Sonne aufgeht und des Mittags die Suppe aufgetragen wird (aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski).

Frankfurter Schalet – Geschnetzeltes vom Rind mit Linsen, Erbsen und weißen Bohnen, dazu kleine Kartöffelchen

Schalet ist die Himmelspeise, die der liebe Herrgott selber einst den Moses kochen lehrte, auf dem Berge Sinai. (aus: Romanzero)

Apfeltörtchen mit Vanillesauce

Apfeltörtchen waren nämlich damals meine Passion – jetzt ist es die Liebe, Wahrheit, Freyheit  (aus: Ideen. Das Buch Le Grand)

Sibylle Kuhne ist seit ihrem Studium an der Theaterhochschule Leipzig als Schauspielerin tätig und hat viele schöne Rollen in ganz Deutschland gespielt. Nach der Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches Wanderleben mit Stationen in Bonn, Hamburg, Stuttgart, München, Hannover, Mainz, Schwäbisch Hall und Berlin. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem 2015 verstorbenen Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 „Theater Haus Birkenried“ gegründet und 2004 die „Siegburger Freilichtspiele“ ins Leben gerufen. Herausragend ist ihre Gestaltung der Solo-Rollen in „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, „Mathematik der Liebe“, „Meine tolle Scheidung“,  „Oskar und die Dame in Rosa“ und in „Die amerikanische Päpstin“. Sibylle Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin. www.sibylle-kuhne.de

Duo Ef&Es (Querformt Foto privat)Akkordeon-Duo EF&ES: Dagmar Severt und Lothar Fischer musizieren seit Jahren in verschiedenen Orchestern und treten immer häufiger als Akkordeon-Duo auf. Ihr Repertoire reicht von Barockmusik und Klassik über Musette-Walzer, Tango, Filmmusik, Lateinamerikanische Tänze, Swing-Bearbeitungen bis hin zu Schlagern und Evergreens. Dagmar Severts Wurzeln sind in Norddeutschland, wo sie bereits seit frühester Jugend nicht nur im Orchester, sondern auch mit unterschiedlichen Duo-Partnern musikalisch aktiv war. Lothar Fischer hat musikalische Erfahrungen bereits in vielen Orchestern Deutschlands gesammelt. Darüber hinaus ist er seit seiner Jugendzeit auch immer wieder solistisch tätig.

Karten nur im Vorverkauf (39,- Euro)Tel./Fax: 0221-5341584

Ohne Probe ganz nach Obe! ” Die Spontanlesung (im Nebenraum)

Montag, 5. Februar 2018, 19:00 Uhr

Die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute lesen spontan und ohne Vorbereitung Texte, die Sie mitbringen. Alle Gattungen und Genres sind erlaubt: ob Groschenromane, Kurzgeschichten, Packungsbeilagen, Gedichte, Selbstverfasstes, die Lieblingsstellen aus dem Telefonbuch, Leserbriefe, BRAVO-Artikel und andere Meisterwerke der Weltliteratur.

Spontanlesung2017
Schnappen Sie sich aus Ihrem Bücherschrank oder dem Zeitungsstapel all das, was Sie schon immer einmal vorgelesen bekommen wollten!


Die Fundstücke sollten bloß nicht länger als 10 Minuten sein.  Frau Kraiss und Herr Baute sind gespannt und freuen sich, den Texten Leben einzuhauchen.

Der Eintritt ist frei. Die Lesung findet in der Lounge statt.

Cologne World Jazz Ensemble – Armenische Folklore im Jazzgewand

Sonntag, 18. Februar 2018, 20:00 Uhr

Lilit Tonoyan – Violinedunkel1

Adrian Wachowiak – Klavier

Jonas Dunkel – Bass

Timafei Birukov – Schlagzeug

Das Cologne World Jazz Ensemble spielt Weltmusik im Jazzgewand, klassische Folklore mit improvisierten Elementen:

Armenische Volkslieder, Wiegenlieder und Volkslieder aus den Herkunftsländern aller Bandmitglieder (Armenien, Deutschland und Weißrussland) in experimentierfreudigen und phantasievollen Bearbeitungen sowie Eigenkompositionen

Im Jahr 2012 erschien die Debüt-CD der Band „Armenische Tänze“ und 2014 das zweite Album „Lullabies & Other Stories“.

Das Quartett spielte auf zahlreichen Festivals wie u. a. Mandau Jazz in Zittau, Weiße Nächte in Mülheim an der Ruhr, Armenische Kulturtage in Köln, Aachen, Antwerpen und Stuttgart.

2012 gewann das Cologne World Jazz Ensemble den Sonderpreis beim CitroënMusikwettbewerb (u.a. mit Götz Alsmann in der Jury). 2013 waren sie Finalist beim WeltmusikWettbewerb “Creole NRW”.

Das Cologne World Jazz Ensemble findet musikalische Wege, Jazz und Weltmusik exzellent zu verbinden“  Folkworld

„Klassische Folklore mit lustvoll perlenden Jazzeinsprengseln. Fremd und gleichzeitig vertraut wirken diese kraftvoll-frischen, sehr rhythmusbetonten Klänge aus Armenien.“ Köpfchen, Burg Waldeck

Der Eintritt ist frei

Das Konzert findet im Restaurant statt.

www.cologne-world-jazz-ensemble.de

„NIE WEIT GENUG“ – EIN REISETHRILLER NACH EINER WAHREN GESCHICHTE (im Nebenraum)

Montag, 26. Februar 2018, 19:00 Uhr

Dallas1Die Autorin Gabi Dallas liest aus ihrem Debüt-Roman „Nie weit genug“. Die Geschichte einer jungen Frau, die Anfang der 80er nichts anderes will, als einfach nur weg, garantiert echtes Gänsehaut-Feeling. Was in Kanada wie ein harmloses Abendteuer beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zum hochriskanten Spiel mit dem Feuer. Fernweh und Hunger nach Leben treffen auf Thrill und Atemstillstand, wenn sich die blutjunge Marleen entlang des Pazifiks Richtung Süden treiben lässt und in Mexiko in eine lebensgefährliche Abwärtsspirale aus Lügen, Verbrechen und Gewalt gerät. Dabei liefert die eigene wahre Geschichte den Plot für den Roman.

Im Alter von 21 Jahren brach Gabi Dallas ihr Philosophie- und Germanistikstudium ab und begann eine zehnjährige Odyssee. Mit gefährlicher Lust am Abenteuer bereiste sie Kontinente und Weltmeere, schlug sich mit Gelegenheitsjobs, Kunst und Straßenmusik durch und gründete schließlich in den karibischen West Indies, wo ihre handgemalten T-Shirts Kultstatus erlangten, eine Familie mit einem Rastafari.

Mit ihrem Roman „Nie weit genug“ und eigener Band auf Tour zu gehen ist das neuste Abenteuer der Mutter zweier erwachsener Kinder, die längst wieder in Deutschland lebt und glücklich neuDallas2 verheiratet ist. Dafür hat sie sogar ihren langjährigen Job als Marketingfachfrau an den Nagel gehängt. Bei selbst komponierten Singer-Songwriter Balladen, die zum Träumen verleiten, darf man sich vom Lebensgefühl der jungen Marleen anstecken und gleichsam zwischen den Leseabschnitten das Gehörte nachklingen lassen. Was könnte die brennenden Gefühle von prickelnder Abenteuerlust und Sehnsucht nach Freiheit besser vermitteln, als der Klang einer Akustikgitarre gepaart mit Percussion und Gesang? 

Gabi Dallas – Texte, Sprache und Gesang

Gitarre – Thomas Langwald

Percussion – Christoph Krämer

Der zweite Teil der „Nie weit genug“-Trilogie erscheint in 2018.
Mehr Infos unter www.nie-weit-genug.de

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

Lesung mit Sebastian Knell: Burn-In. Oder wie Parzer der Glückseligkeit verfiel (im Nebenraum)

Montag, 26. März 2018, 19:00 Uhr

Welch unverschämtes Glück, überhaupt geboren zu sein! Als der Politiker Reinhold Parzer eines Morgens erwacht, steht ihm in nie dagewesener Klarheit vor Augen, wie sehr das eigene DaseinKnell1 vom Lotto kosmischer Zufälle abhängt: Nicht zu existieren, wäre weitaus wahrscheinlicher gewesen. Fortan erliegt er dem Drang, den Dingen „im Tänzelschritt des Gleichmuts“ zu begegnen. Rasch droht seiner Karriere hierdurch das Aus. Seine Gattin und die Parteikollegen reagieren mit wachsendem Entsetzen. Parzers Erkenntnis scheint zur Obsession zu werden, die ins Verhängnis führt…

Ein Roman über die Suche nach der Leichtigkeit des Seins, der auf den Prüfstand stellt, zu welcher Art von Glück der Mensch fähig ist. Poetisch, abgründig und philosophisch.

Sebastian Knell, Jahrgang 1966, hat Philosophie, Germanistik und Psychoanalyse studiert und in KnellFrankfurt sein Examen gemacht. Nach anschließender Promotion und Habilitation sowie Lehrtätigkeiten an den Universitäten Frankfurt, Aachen und Basel unterrichtet er heute an der Universität Bonn und war zuletzt Gastprofessor an der Berliner Humboldt-Universität. Er ist Autor philosophischer Sachbücher (zuletzt erschienen: „Die Eroberung der Zeit“ bei Suhrkamp) und war wiederholt Interviewgast in Radio- und Fernsehsendungen (u. a. 3sat-Kulturzeit und ZDF-aspekte). Seit seinen Basler Jahren ist er auch als Schriftsteller tätig. Frühere literarische Arbeiten sind teils unter Pseudonym erschienen. „Burn-In“ ist sein zweiter Roman.

www.sebastian-knell.de

Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei

LYRIK aus 1. HAND, AUTO(bio)GRAFISCHE Begegnungen mit 30 deutschen Dichter*innen (im Nebenraum)

Montag, 23. April 2018, 19:00 Uhr

Michael Wittschier:

Wittschner2“In den letzten 25 Jahren habe ich von bekannten und bedeutenden deutschen Lyriker*innen wie Ernst Jandl, Sarah Kirsch, Wolf Biermann, Karl Krolow, Peter Rühmkorf, Oskar Pastior, Jan Wagner und vielen anderen Gedichte, die mir besonders viel bedeuten, in ihrer Handschrift erbeten und bekommen. Dadurch kam es auch zu vielen, interessanten, persönlichen Begegnungen.

In dem jetzt zusammengestellten Programm „Lyrik aus 1. Hand“ stelle ich die von mir gesammelten Autografen und ihre Dichter*innen in drei Abteilungen (Themengedichte / Gedicht-Gedichte / Sprach-Spiele) in Bild und Wort vor und ermögliche dadurch den Zuhörer*innen eine sehr lebendige, z.T. auch interaktive Begegnung mit deutscher Dichtung.”

Das rund 90 Minuten dauernde Programm wird musikalisch von Arno Brabender (git.) begleitet und umrahmt.

Und so beurteilt einer der Zuhörer unser Lyrik-Programm:

„Das war ja wirklich ein ganz wunderbares Erlebnis heute!! Sehr inspirierend, eine richtige Wohltat.Wittschner3 Ein Abenteuer mit Dichtung! Vielen Dank! Vor allem die unglaubliche sprachliche Bandbreite hat mich sehr berührt – von hingehämmerten Vier-Wort-Sätzen bis zu feinsten Strukturen, Wahnsinn. Es tut echt gut zu hören, wie wichtig manchen diese Arbeit ist – lebenswichtig sogar. Wie ernst sie genommen wird. Auch mit der Erkenntnis – stand das nicht in einem der Gedichte? – dass man vielleicht »von unten« manchmal nicht mehr für ganz zurechnungsfähig gehalten wird. Großartig. Ich freue mich schon sehr, das alles noch mal nachzulesen.“ Samuel H., Köln

Das Programm findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei.

“O Leben Leben, wunderliche Zeit”, Sibylle Kuhne liest Rainer Maria Rilke (im Nebenraum)

Sonntag, 15. April 2018, 19:00 Uhr

Dazu servieren wir ein zweigängiges Menü.

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker. Seine einfühlsame, poetische Bildsprache und magische Sprachkraft haben bis heute ganze Generationen verzückt.

Dichten war für Rilke eine Möglichkeit, die Welt zu erfassen und das Leben zu bewältigen. Seine Texte sind ein nicht abreißender poetischer Gedankenstrom um die großen Fragen der Menschheit.

Einmal gelesen, werden sie zu Lebensbegleitern, die einen immer wieder wie eine geliebte Melodie gefangen nehmen.

Rilke war ein großer „Sänger der Liebe“, voller Sehnsucht nach Vollendung und Erlösung. Ein Tröster, der uns an die Hand nimmt und entführt zur Quelle allen Seins wie kein anderer:

„Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“.

Sibylle Kuhne trägt Prosa und berühmte Gedichte vor wie „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ oder „Alles ist Eins“. Hören und erleben Sie die Magie eines Dichters.Kuhne sterne

Für Rilke war Liebe allumfassend. Seine Liebesgedichte richten sich gleichzeitig an „etwas“, das wir Gott nennen. Wenn man sich auf seine Bilder, seine Gedankenwelt einläßt, öffnen sich Herz und Seele. Man meint einen Zipfel dessen zu erhaschen, was „die letzten Dinge“ sein mögen.

Das Menü

Vorspeise (“Wir rühren uns – mit Flügelschlägen”)

Borschtsch – Rote Bete-Eintopf mit viel Gemüse

Hauptgericht (“Unser Herrgott hat sonderbare Kostgänger”)

Zitronenhähnchen mit mediterranem Gemüse, Oliven und gebratenen Gnocchi

Sibylle Kuhne hat an der Theaterhochschule Leipzig Schauspiel studiert und viele schöne Rollen   in ganz Deutschland gespielt. Nach der  Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches Wanderleben von Hamburg bis München.

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem 2015 verstorbenen Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 mit  „Geliebter Lügner“  “Theater Haus Birkenried” gegründet und 2004 die Siegburger Freilichtspieleins Leben gerufen.

Herausragend ist ihre Gestaltung von Solo-Rollen wie in „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, „Oskar und die Dame in Rosa“ oder in „Die amerikanische Päpstin.

Ihre besondere Liebe gilt der Gestaltung literarisch-musikalischer Programme mit Literatur von Shakespeare, Heine, Hesse, Rilke bis Meyröcker, Komponisten wie Mozart und Schumann.

Sie ist auch eine gefragte Sprecherin und bietet Seminare an. 2003 Theaterpreis der Stadt Köln für „Das Fest“(Ensemble).

www.sibylle-kuhne.de

Karten nur im Vorverkauf, 29,- Euro,, Tel. Reservierung: 0221/5341584

Die Lesung findet im Nebenraum statt.