| Literaturveranstaltungen
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| Montag, 23.
Januar 2012, 19.00 Uhr
David
Daniel mit "Herzblut"
Ein Krimi-Debüt mit Herz… und voller Blut
Privatdetektiv Alexander Herz würde am
liebsten jede freie Minute mit seiner neuen Freundin verbringen. Doch eine
Dame der feinen Düsseldorfer Gesellschaft hat ihn damit beauftragt, die
Machenschaften jenes Mannes aufzudecken, wegen dem Herz selbst vor Jahren
ins Gefängnis musste.
Bei seinen Recherchen kommt er Kommissar
Lohmeier in die Quere, der den grauenhaften Mord an Melanie, einem Teenager
aus der düster-sentimentalen Emo-Szene aufzuklären versucht. Merkwürdige
Bissspuren an ihrem Hals lassen laut Gerichtsmediziner nur einen äußerst
überraschenden Schluss zu: Ein Vampir tötet in Düsseldorf. Doch Lohmeier
sucht lieber nach einem Täter unter den Lebenden.
ISBN: 978-3-942446-27-3 | 230 Seiten,
www.kbv-verlag.de
David Daniel ist das Pseudonym des in Münster
geborenen Finanz-Journalisten Peter Lutzmann. Er wuchs im Ruhrgebiet sowie
am Bodensee auf, studierte Volkswirtschaftslehre an der Université de
Fribourg (Schweiz) und lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Dort arbeitet
er als Redakteur für eine Medienagentur. »Herzblut« ist sein erster
Kriminalroman.
Die Lesung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei. Wir bitten
um die Bestellung eines Getränkes vor der Lesung.
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| Sonntag, 29.
Januar 2012, 19.00 Uhr
Von
Lieb und Leid, von Gott und Teufel
Heinrich Heine - ein Romantikabend
präsentiert von Sibylle Kuhne (Sprache),
Dagmar Severt & Lothar Fischer (Akkordeon)
Dazu servieren wir ein Menü in drei Gängen
Karten nur im Vorverkauf (35,- Euro)
Sibylle Kuhne
studierte an der Theaterhochschule Leipzig und erhielt nach dem Diplom ihr
erstes Engagement an den Städtischen Theatern Leipzig. Seitdem ist sie neben
ihrer Arbeit am Theater auch als Sprecherin für Funk, Synchron und Werbung
tätig. Nach ihrer Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches
Wanderleben durch die neue Heimat mit Stationen in Bonn, Hamburg, Stuttgart,
München, Hannover, Mainz, Schwäbisch Hall. Seit 1995 wirkt sie zunehmend in
Eigenproduktionen mit, in den letzten Jahren bei den, von Jörg Kaehler 2004
ins Leben gerufenen, Siegburger Freilichtspielen.
In Köln war sie in der preisgekrönten
Inszenierung „Das Fest“ zu sehen. Ihre besondere Liebe gilt Lesungen und
musikalisch-literarischen Programmen. Im Café Goldmund ist Sibylle Kuhne
bereits mit Hermann Hesse-Texten, Maxie Wander-Frauengeschichten und Elly
Beinhorns „Alleinflug – mein Leben“ aufgetreten.
Akkordeon-Duo EF&ES
Dagmar Severt und Lothar Fischer musizieren seit Jahren in verschiedenen
Orchestern und treten immer häufiger als Akkordeon-Duo auf. Ihr Repertoire
reicht von Barockmusik und Klassik über Musette-Walzer, Tango, Filmmusik,
Lateinamerikanische Tänze, Swing-Bearbeitungen bis hin zu Schlagern und
Evergreens.
Dagmar Severts Wurzeln sind in Norddeutschland, wo sie bereits seit
frühester Jugend nicht nur im Orchester, sondern auch mit unterschiedlichen
Duo-Partnern musikalisch aktiv war.
Lothar Fischer hat musikalische Erfahrungen bereits in vielen
Orchestern in Deutschland. Darüber hinaus ist er seit seiner Jugendzeit auch
immer wieder solistisch tätig.
Das Programm
„Heine sagt sehr bissige Sachen, und seine Witze treffen ins Schwarze. Er
ist zärtlich, aufmerksam, aufopfernd, in der Liebe romantisch, ja schwach,
und eine Frau kann ihn unbegrenzt beherrschen.“ GEORGE SAND
Sibylle Kuhne liest Heinrich Heine.
„Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche
umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen und
leidenschaftlichen Musik.
FRIEDRICH NIETZSCHE
Begleitet wird der Abend vom Akkordeon-Duo Dagmar Severt & Lothar Fischer
mit Werken aus der Romantik.
„Heine ist der amüsanteste deutsche Klassiker. Er hat alle Vorzüge eines
genialen Journalisten, alle grimmigen Tugenden eines Humoristen. Er ist ein
großer Lyriker. Mit dem ganzen Märchenglanz und Traumleben der Romantik
blieb er der witzigste Realist der deutschen Literatur.“
HERMANN KESTEN
Ein romantischer Abend– unterhaltsam, amüsant, tiefsinnig, augenzwinkernd.
Das Menü
Suppe
Das erste Gericht war: keine Suppe.
Das war schrecklich, besonders für einen wohlerzogenen Menschen wie ich, der
von Jugend auf alle Tage Suppe gegessen, der sich bis jetzt gar keine Welt
denken konnte, wo nicht des Morgens die Sonne aufgeht und des Mittags die
Suppe aufgetragen wird
(aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski).
Zuckererbsensuppe
Hauptspeise
Schalet ist die Himmelspeise,
Die der liebe Herrgott selber
Einst den Moses kochen lehrte,
Auf dem Berge Sinai.
(aus: Romanzero)
Frankfurter Schalet – Geschnetzeltes vom Rind mit Linsen, Erbsen und
weißen Bohnen, dazu kleine Kartöffelchen
Nachspeise
Apfeltörtchen waren nämlich damals meine Passion – jetzt ist es die Liebe,
Wahrheit, Freyheit …(aus: Ideen. Das Buch Le Grand)
Apfeltörtchen mit Vanillesauce
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| Montag, 6.
Februar 2012, 19.00 Uhr
Polit-Satire in
Deutschland
Werner Rügemer liest aus dem Almanach „Lügenbarone und andere Ganoven“
Der Schriftsteller Werner Rügemer, seit 20
Jahren in Köln-Ehrenfeld lebend, liest aus dem Almanach „Lügenbarone und
andere Ganoven“ eigene Texte über Angela Merkel, Kurt Biedenkopf,
Jean-Claude Juncker, Ursula von der Leyen und Henryk Broder.
Der Almanach erschien bereits zum zweiten Mal nach dem ersten 2010: „Von
Ackermann bis Zumwinkel. Schlitzohren und Halunken“. Herausgeber des
Almanachs ist Peter Sodann (Eulenspiegel-Verlag, Berlin 2011).
Er war wegen seines Kabaretts „Rat der Spötter“ in der DDR zwei Jahre
inhaftiert, danach Theaterintendant, in der BRD bekannt als Tatort-Kommissar
Ehrlicher
Rügemer liest weitere Texte über den Manager Utz Claassen (Barbara Rudnik),
FC Bayern-Präsident Uli Hoeness und den Dalai Lama (Peter Köhler) , Knaben
im Dom (Hans-Günter Pöhlitz), den Förster Armin Haderbruch (Reinhard Umbach)
und die Moderatorin Anne Will (Jürgen Roth).
Werner Rügemer ist Philosoph, Schriftsteller, Lehrbeauftragter an der
Universität Köln und Stadtführer („Lindenthaler Klüngelpfad“, „Kitsch und
Kunst im öffentlichen Raum“, „Marienburg – Reichtum zwischen Prunk und
Versteck“). Sein literarisches Vorbild ist Heinrich Heine, er wurde bekannt
durch Bücher wie Colonia Corrupta, arm und reich, „Heuschrecken“ im
öffentlichen Raum; im März 2012 erscheint Die Ratingagenturen. Einblicke in
die gegenwärtige Kapitalmacht.
Rügemer wurde vielfach wegen Verleumdung verklagt, allein sein Buch „Der
Bankier. Ungebetener Nachruf auf Freiherr Alfred von Oppenheim“ (2006)
provozierte zwei Dutzend Gerichtsverfahren, das Buch erscheint immer noch in
3. erweitert geschwärzter Auflage.
www.werner-ruegemer.de
Die Veranstaltung findet in der Lounge
statt. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um die Bestellung eines Getränkes
vor der Lesung.
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| Montag, 5. März
2012, 19.00 Uhr Erklär mir, Liebe!
Die “unmögliche” Beziehung zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann
Es lesen & leiden Karin Punitzer & Bernd Rieser
Das
Feuilleton feierte sie einst als “Traumpaar des deutschen Literaturbetriebs”
- aber von beiden existiert kein gemeinsames Foto! Vielleicht ein Sinnbild
für die Beziehung zwischen MAX FRISCH und INGEBORG BACHMANN, die man
durchaus als intensiv, aber über weite Strecken auch als sehr problematisch
bezeichnen kann. Liiert waren der Schweizer und die Österreicherin zwischen
1958 und 1962, doch schon früh reagierte der 15 Jahre ältere FRISCH mit
starker Eifersucht auf seine, von anderen, jungen Männern begehrte
Partnerin. Die BACHMANN neidet dem Vielschreiber seine unglaubliche
Produktivität - sie selbst soll während der Beziehung über viele Jahre in
eine literarische Sprachlosigkeit versinken.
Beide suchten im anderen den Gegenpol, beide
wohl aber auch früh ahnend, dass dies für eine langfristige
Lebensgemeinschaft nicht reichen würde. Die BACHMANN verbot nach der
Trennung, dass in ihrer Gegenwart über FRISCH gesprochen wurde, ja, sein
Name durfte nicht erwähnt werden. Der wiederum sperrte sich bis zu seinem
Tod, über Ihre Beziehung zu sprechen - dafür gab er um so mehr in seinen
literarischen Werken preis, z.B. “MONTAUK”, “MEIN NAME SEI GANTENBEIN” und
seine später veröffentlichten “TAGEBÜCHER”.
Bei
INGEBORG BACHMANN wird weniger “ausgeplaudert”, bei ihr sind es die Gedichte
und der große Roman “MALINA”, und vor allem die Briefwechsel mit Paul Celan
und Hans Werner Henze, die uns Hinweise geben.
Die erwähnten Werke der beiden Literaten bilden das Gerüst für diese Lesung,
die versucht, eine “unmögliche”, aufregende, fatale Liebe zu ergründen.
KARIN PUNITZER ist gebürtige Wienerin und bestand dort auch ihre
Bühnenreifeprüfung. Nach Festengagements in Bonn und Salzburg arbeitet sie
seit 2000 als freie Schauspielerin vor allem an Theatern in Bonn und Köln,
dort u.a. zuletzt in “Incognito” im Rautenstrauch-Joest-Museum mit
Bachmann-Jelinek-Szenen. Zur Zeit tourt sie mit Bernd Rieser mit
Loriot-Szenen durch Deutschland.
BERND RIESER war nach verschiedenen Theaterengagements (u.a. in Köln,
Bonn, Krefeld und Hamburg) acht Jahre am Koblenzer Theater tätig. Er lebt in
Köln und war dort zuletzt u.a. in der Kölner Philharmonie in
Mendelssohn-Bartholdys Schauspielmusik “Antigone” an der Seite von Maria
Schrader zu sehen.
Die Veranstaltung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei. Wir
bitten um die Bestellung eines Getränkes vor der Lesung.
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| Montag, 19.
März 2012, 19.00 Uhr
Josef
Schoenen liest Dirk Fried:
“Die kleine Kirschblüte“
Eine Fabel für Erwachsene und Kinder
Josef Schoenen liest, schauspielert und begleitet Erzählungen mit
Eigenkompositionen auf der Gitarre aus Jazz, Funk, Klassik und Chanson.
Bei der kleinen Kirschblüte, handelt es sich (noch) nicht um einen Text der
Weltliteratur, sondern um das Ergebnis einer ganz persönlichen Begegnung und
Kooperation: Dirk Fried, Autor, Illustrator und Verleger der Fabel und Josef
Schoenen trafen sich erstmals bei einer von Josef Schoenens Lesungen.
Kurze Zeit später gab Dirk Fried ihm ein Exemplar seines Werkes. Josef
Schoenen war sofort angetan von dem Büchlein und entschloss sich, als
"Überzeugungstäter", zu einer Ausarbeitung der Fabel zu einem seiner
"Spielfilme für's Ohr".
Seither befindet sich "Die kleine Kirschblüte" auf Reisen durch die Cafés,
Stadtbücherein und Kleinkunstbühnen der Region...
Eine kleine Kirschblüte beschließt aus ihrem Zweig zu wachsen - allerdings
mitten im Winter und entgegen allen Warnungen. Dies bleibt nicht das einzige
Mal, dass sie ihren Willen durchsetzt und so erlebt sie auf ihrem eigenen
Weg vieles, was die anderen nie zu sehen bekommen...
Josef Schoenen ist als professioneller Sprecher, Vorleser und Musiker
tätig. Er erstellt Sprachaufnahmen, erteilt Sprechunterricht und tourt mit
seinem Programm musikalisch begleiteter Lesungen unter dem Titel “Spielfilm
für’s Ohr“.
www.josef-schoenen.de
Die Veranstaltung findet in der Lounge statt. Der Eintritt ist frei. Wir
bitten um die Bestellung eines Getränkes vor der Lesung.
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| Sonntag, 25.
März 2012, 19.00 Uhr Im Namen des Hasen
oder: Osternhagelvoll
Dichtung & Wahrheit über O.
mit Frank Meyer
Karten nur im Vorverkauf (35,- Euro)
Das einzige ernsthaft satirische
Oster–Symposium für Geist, Ohren und Gaumen samt einem exquisiten Mahl in 3
Gängen sowie Dichtung & Wahrheit über Ostern!
Unter Ostern verstehen manche Menschen Ferien mit hohem Cholesterinwert,
andere das höchste christliche Fest, wieder andere nur Bahnhof oder aber
Weihnachten ohne Baum und billiger. Das ist zwar üblich, aber betrüblich. Im
Namen des Hasen sind mehr Geheimnisse verborgen als Eier im Wohnzimmer!
Während letztere oft erst Jahre später exhumiert werden, sind erstere jetzt
rechtzeitig vor O. zu entdecken: z.B. der Hasencharakter des gemeinen
Stammgastes, die Ästhetik des Rammlers, der Glaube der Häsin, das Universum
als Ei, O. als weibliches Fest. Aber auch das Radio als Auferstehungs-Medium
kommt zur Sprache, sowie Apokryphes von Goethe & Schiller, Stellen aus der
Geschichte von O., und die Frage, wie O. eigentlich praktisch funktioniert,
auch kirchlich. Das und mehr in einem Ausflug durch alle Gattungen von
Dichtung und Wahrheit, wie er so zu O. noch nie gewagt wurde!
Über Frank Meyer schrieb die Presse nach seinem Weihnachtsprogramm
Zimtsternhagelvoll: “Die kabarettistischen Literaturprogramme des Kölner
Schauspielers und Autors haben fast Kultstatus. Mit subtilem Witz verquirlt
Meyer eigene und fremde Texte. Ein Bravourstück – und eine ebenso köstliche
Bescherung!“
Für sein schon legendäres tragikomisches SoloTheaterstück VERZEIHEN SIE, ICH
BIN EINE STRICKNADEL! über Harry Schmitz erhielt er den Deutschen
Literatur-Theaterpreis.
Oft zu hören in DLF und WDR, hat er auch einige Hörbücher (zuletzt „Die
schönsten Katastrophen“, zusammen mit Konrad Beikircher) eingespielt. Mit
„Im Namen des Hasen“ legt er uns vor Ostern einen Abend ins Nest, der sicher
auch wieder ganz schnell osterhagelvoll wird! Rasche Reservierung also
dringend empfohlen!
Programm/Menü
Erstes Nest
Ungereimtes, oder: Ostern als verwirrendes Rätsel
(samt einem Wunder)
Gründonnerstagssuppe von Spinat
Zweites Nest
Gereimtes, oder: Ostern als Schwarzes Loch in der Dichtung
(samt einem alten Fund & einem neuen Märchen)
Osterlämmchen in Salbei mit Böhnchen im Speckmantel und Basmatireis
Drittes Nest
Prosaisches, oder: die Wahrheit über Ostern
(männlich, weiblich, kindlich)
Mousse au Chocolat auf Karambolanest mit Osterei
Viertes Nest
Dramatisches, oder: Ostern als Anlaß zum dreistesten Betrug der
Kunstgeschichte
(eine Enthüllung)
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