| Sonntag, 22.
April 2012, 20.00 Uhr
phase :: vier - Art
und Weisen
mit Filippa Gojo (Gesang), Zuzana Leharová-Pottmeier (Geige),
Elisabeth Fügemann (Cello) und Svenja Doeinck (Kontrabass)
Mit einer vom Fahrtwind am Rhein inspirierten
Idee von Stimme und Saiten entdecken die vier Musikerinnen Art und Weisen
mit traditionell überlieferter Musik, Eigenkompositionen und
Lieblingsgesängen zu spielen. Im Spannungsfeld zwischen kammermusikalischer
Homogenität und solistischer Individualität entstehen eigenständige
Klangräume.
Mit einem Höchstmaß an spielerischer Kreativität entwickelt sich ein
musikalischer Kosmos, der sich nicht in gängige Stilarten einpasst.
Der Eintritt ist frei, in der Pause wird
für die Gage gesammelt.
Filippa Gojo, Gesang
Schon als kleines Mädchen bekam Filippa den Spitznamen "Opernsängerin"
angedichtet, als man sie singend im Kinderwagen sitzend durch den Supermarkt
schob. Zwar hat sich seitdem ihr Fokus mehr auf das weite Feld des Jazz
gerichtet, die Passion für ihr Instrument blieb jedoch dieselbe. Inzwischen
studiert die 23-jährige bereits seit fünf Jahren Jazzgesang an der
Hochschule für Musik und Tanz in Köln und auch dort war sie nach kurzer Zeit
schon mit deutschen Jazz-Größen sowie ihrem eigenen Quartett mitten im
Geschehen.
„… Filippa Gojo vermochte die Zuhörer mit
Ihrer wunderbaren Stimme zu verzaubern… „Dieses Mädchen hat eine
Ausstrahlung, die einen einfach fesselt.“ (Südkurier)
Elisabeth Fügemann, Cello
Elisabeth Fügemann absolvierte 2008 an der Hochschule für Musik „Carl Maria
von Weber“ Dresden erfolgreich ihr Studium im Fach Violoncello (Klassik).
Seit Oktober 2008 lebt sie in Köln und studiert an der Hochschule für Musik
und Tanz Jazzcello. Zwischen 1992 und 2003 wurde sie mehrfach Preisträgerin
bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ in Landes- und Bundeswettbewerben,
2002 Preisträgerin der Musikakademie Meißen e.V. beim Meisterkurs von Prof.
P. Bruns.
Neben ihrer Konzerttätigkeit als Cellistin
ist E. Fügemann an Theater- („Kölner Künstlertheater“) und CD- Produktionen
beteiligt, Dozentin für Cello an der „Offenen Jazz Haus Schule Köln“ und in
eigenen Projekten aktiv („phase::vier“, "Trio CEL", "Polychrome Orchestra",
"Das Klangregime“).
Svenja Doeinck, Kontrabass
Bereits im Grundschulalter war Svenja fasziniert vom Jazz. War es damals
noch die Big Band des Ludwigsburger Goethe-Gymnasium und die Aufnahmen aus
dem benachbarten Tonstudio Bauer, so waren es als Jugendliche die über 200
Auftritte mit dem Quartett „4onjazZ“ durch die sie eine enorme
Bühnenerfahrung sammelte.
Musikalisch offen und vielfältig interessiert
erhielt sie zehn Jahre klassischen Unterricht auf der Querflöte mit der sie
sowohl im Orchester als auch kammermusikalisch aktiv war und bereits mit 13
Jahren stand sie zum ersten Mal mit dem E-Bass auf der Bühne. Seitdem ist
sie auch kontinuierlich für Pop/Rock/Musica Projekte tätig. Seit 2007
studiert die 25-jährige an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Jazz.
Zuzana Leharová, Geige
Ganz „klassisch“ begann Zuzana Leharovás Werdegang mit dem Besuch des
Musikgymnasium und des Konservatorium in Innsbruck wo sie Violine zu
studieren begann, solistisch wie auch in Orchestern Erfahrung sammeln konnte
und in dieser Zeit auch mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbes „Prima la
musica“ wurde. Doch der Drang zur Improvisation, zur Vielseitigkeit, sowie
dem freien Umgang mit Musik wurde bei der gebürtigen Slowakin sehr stark. So
führten sie ihre Wege unter anderem zum Jazz, begleitet von Auftritten im
In- und Ausland.
Bevor Zuzana ihr Studium in Jazzvioline an
der Musikhochschule Köln fortsetzte, welches sie vor kurzem mit dem
künstlerischen Diplom abschloss, genoss sie einige Semester am
Conservatorium von Amsterdam und Maastricht um nun mehr die Kölner
Musikszene aufzuwirbeln.
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